Regionaler Planungsverband Südostoberbayern

Die Region Südostoberbayern in Kürze

Die Planungsregion Südostoberbayern liegt im äußersten Südosten Deutschlands und Bayerns zwischen München und
Salzburg und grenzt an die österreichischen Bundesländer Oberösterreich, Salzburg und Tirol und ist eine von
18 Planungsregionen in Bayern:

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Bayerischer Untermain
Würzburg
Main-Röhn
Oberfranken-West
Oberfranken-Ost
Oberpfalz-Nord
Industrieregion Mittelfranken
Westmittelfranken
Augsburg
Ingolstadt
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Donau-Wald
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München
Donau-Iller
Allgäu
Oberland
Südostoberbayern

Übersichtskarte "Regionen in Bayern"

 

Karte "Landkreise in der Region"
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Verwaltungsgrenzenkarte des Landkreises Mühldorf a.Inn Verwaltungsgrenzenkarte des Landkreises Altötting Verwaltungsgrenzenkarte des Landkreises Rosenheim Verwaltungsgrenzenkarte des Landkreises Traunstein Verwaltungsgrenzenkarte des Landkreises Berchtesgadener Land

Die Planungsregion Südostoberbayern

umfasst die Landkreise Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf a.Inn, Rosenheim, Traunstein und die kreisfreie Stadt Rosenheim.

Auf einer Fläche von 5.225 km² leben knapp 800.000 Einwohner. Oberzentrum ist die Stadt Rosenheim mit gut 60.000 Einwohnern. Daneben nehmen Traunstein und im Norden der Region der Städtebund Inn-Salzach oberzentrale Funktionen wahr. Das Oberzentrum Salzburg grenzt im Osten unmittelbar an die Region an.

 

Foto: Chiemgauer Alpen
Chiemgauer Alpen mit Rimsting und Chiemsee

High Tech im Urlaubsland

Bekannt ist Bayern für seine landschaftlichen Schönheiten und seine bodenständige Lebensweise. Insbesondere die Alpen und das Alpenvorland mit der Vielzahl seiner Seen, wie dem Chiemsee, prägen das Bild vom Urlaubsland. Was für Bayern zutrifft, gilt auch für die Region. Gleichzeitig ist die Region aber auch Standort wirtschaftlich hoher Dynamik für modernstes High Tech. Sie schlägt sich in einer Fülle wirtschaftlicher Aktivitäten nieder:

Neben dem hoch dynamischen und zukunftsträchtigen Chemiedreieck im Norden mit den Firmen Wacker oder Degussa in Burghausen und Trostberg trägt vor allem die Wirtschaftsregion Rosenheim mit dem Weltmarktführer Kathrein im Antennenbau zur Wirtschaftskraft der Region bei. Rosenheim entwickelt sich zu einem Zentrum der Informations- und Telekommunikation, das mit seinem flächendeckenden rückkanalfähigen Breitbandnetz in Deutschland keinen Vergleich scheuen muss.
Foto: Wacker-Chemie
Wacker-Chemie in Burghausen

Die Wirtschaftsstruktur der Region kennzeichnen eine Vielzahl leistungsstarker mittelständischer Unternehmen und konkurrenzfähiger Handwerksbetriebe. Der Dienstleistungssektor ist weiter auf Expansionskurs.

Die Wirtschaft ist hier zu Hause,
wo andere Urlaub machen.


Vom Nationalpark Berchtesgaden in den Alpen über das Salzachhügelland, den Chiemgau mit seinen Seen und das Inntal bietet sich bis an die Nordgrenze der Region ein attraktives Freizeit- und Kulturangebot. Dabei konnte die hohe Umwelt- und Freizeitqualität der Region weitestgehend erhalten werden, was durch eine nachhaltige Regionalplanung bewahrt bleiben soll.

Foto: St. Bartholomä
St.Bartholomä am Königssee

High Tech und Tradition


Eine Brücke von High Tech, von moderner Forschung zur traditionellen Wirtschaft schlägt das in Deutschland einmalige Holzkompetenzzentrum Rosenheim.

Die Landwirtschaft prägt noch in weiten Teilen der Region die unverwechselbare Kulturlandschaft mit den Almen im Alpenraum, den satten Weiden im Vorland, der weiträumigen Fluren der Schotterplatten oder der nördlichen Hügellandschaft. Sie ist Lebensraum für die Einheimischen und Grundlage des Fremdenverkehrs.



Südostoberbayern – ein offenes Land

Als Fremdenverkehrsgebiet war die Region schon immer ein offenes Land. Aufbauend auf dieser Tradition hat sie sich ihren Nachbarn noch weiter geöffnet. Die Zusammenarbeit über die Grenzen der Region hinaus orientiert sich auf den dynamischen Verdichtungsraum München (mit MAI) und auf die Euregios mit Österreich: die EuRegio "Inntal" zwischen Rosenheim und Kufstein, die EuRegio "Inn-Salzach" im Norden der Region und der EuRegio "Salzburg - Berchtesgadener Land - Traunstein".

Foto: Kloster Au
Kloster Au am Inn (Lkr. Mühldorf a.Inn)

Die regional bedeutsamen Rohstoffvorkommen


Die Bedeutung der Rohstoffvorkommen unterscheidet sich je nach geologischen Bedingungen vom Festgestein in den Alpen über die Schotter der Flusstäler, den großflächigen Schotterplatten bis zu den Lehmen in den Seebecken der Nacheiszeit und im Norden der Region. Die Salzvorkommen im Südosten der Region wurden schon prähistorisch genutzt
(siehe Karte Bodenschätze
).



Weitere Informationen finden sich in den Diagrammen des "Zahlenspiegels".

Zahlenspiegel:

Flächenverteilung in der Region 18
Zahl der Einwohner in der Region 18 zum 31.12.2009
Bevölkerungsveränderung zwischen 1987 und 2009 in %
Arbeitslosenquote 2001 - 2009
Sozialversicherungpflichtig Beschäftigte 1995 - 2010

Vergleich der landwirtschaftlichen Betriebe nach Größe (Stand 2007)
Rückgang der landwirtschaftlichen Betriebe 1982 - 2007
Tourismus: Vergleich Region 18, Oberbayern und Bayern 1989 - 2010
Tourismus: Entwicklung der Aufenthaltsdauer 1988 - 2010
Tourismus: Übernachtungszahlen 1988 bis 2010

Quellen:
© Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung
Bundesagentur für Arbeit
Regierung von Oberbayern
Eigene Berechnungen

Stand der letzten Bearbeitung: 15.06.2011

 

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